Woche #6

Zu meinem vollständigen Verständnis des Riemann-Fits fehlte noch die dritte Dimension. Ein Kreis ist gut und schön, aber so ein Teilchen bewegt sich nun mal auch in eine Vorwärtsrichtung. Dazu gibt’s ein Paper, was bekannte z-Koordinaten (der Detektor steht nun mal an einer Stelle) bzw. R-Koordinaten (je nach Detektorart) mit einer Bogenlänge des Fits verknüpft. Man nennt es s/z-Fit.
Den Plan des vollständigen Verständnisses habe ich dann vorerst auf Eis gelegt — kurz vor Ende des Papers habe ich mich dann wieder zum Code gewandt und geschaut, wie die einzelnen Sachen umgesetzt sind.

Ich machte mir ein paar Gedanken, wie durch schnelle Schnitte die Anzahl der Ghost- und Fake-Tracks (also solche Spuren, die eigentlich gar keine sind) möglichst früh reduziert werden können.
Meine Theorien und Algorithmenvorschläge hatten aber immer ein * – letztendlich ist wohl die Regressionsgerade zur Interpolation von s/z-Punkten der richtige Ansatzpunkt. Ist die Regressionsgerade übermäßig fehlerbehaftet, werden die Punkte nicht weiter benutzt.

Das habe ich begonnen umzusetzen.