Woche #26

(Zeitraum: 16.4.2012 – 20.4.2012)

Und wieder eine kurze Arbeitswoche.

Montag und Dienstag kümmere ich mich um die aktuelle  CUDA-Übung. Es geht um Thrust. Thrust benutzt viele Iteratoren. Ein bescheuertes Konzept. Am bescheuertesten: thrust::constant_iterator. Wird angelegt als Array, also ungefähr so: thrust::constant_iterator bla(10). Eine Anfrage auf irgendein Element des bla-Arrays gibt dann aber als Rückgabe 10. Egal ob bla[100] oder bla[42]. Crazy. Kostet irgendwie weniger Speicherplatz im Memory.
Übung schaffe ich nach einigem hin und her (structs müssen also außerhalb der main definiert werden…) fast in letzter Sekunde. Sie scheint auch ganz gut zu sein, der Tutor wird sie in der folgenden Woche in der Vorlesung als Lösungsleitfaden vorstellen. Ha!

Am Mittwoch kümmere ich mich um die Übung zur Vorlesung in Bochum, die in der letzten Woche angefangen hat.

Donnerstag fahren wir nach Bochum. Ein Kollege hat seine Verteidigung – ein Doktor mehr im Institut.
Und auch Freitag geht’s nach Bochum, es ist schließlich wieder Vorlesungszeit. Dieses Jahr heißt die Vorlesung, die wir besuchen, »Detektoren und Algorithmen zur Spurrekonstruktion geladener Teilchen«. Momentan kriegen wir noch C++ beigebracht, bald geht’s um ROOT und kompliziertere Sachen der Programmiersprache. Irgendwann werden wir einen Detektor nachbauen und ganze Algorithmen schreiben. Klingt spannend.
Beim einfachen Objektorientiert-C++-Krams fällt mir auf, dass ich tatsächlich immer noch nicht vernünftig und stringent mit Pointern und Referenzen umgehen kann. Das verwirrt mich dauernd und meistens finde ich die Problemlösung eher über Trail-and-Error-Methode als durch intelligentes Nachdenken. Ich sollte daran arbeiten ;).

Außerdem beantragen wir eine neue Dienstreise. Im Juli geht’s nach Turin zu einem einwöchigen Computing-Workshop. Das wird bestimmt cool.