Woche #56

(Zeitraum: 12.11.2012 – 16.11.2012)

Als auch nach zwei Tagen mein Kollege in Jülich keine Zeit hat, diskutiere ich kurzer Hand mit jemand anderem meine Ergebnisse: Mit meinem Betreuer in Jülich. Gemeinsam finden wir heraus, dass mein Ergebnis richtig ist. Juhu. Allerdings stimmte meine Visualisierung zum Problem deswegen nicht, weil ich einen Schritt am Ende wieder rückgängig gemacht hab. Setze ich die richtige Gleichung ein, kommt endlich das Ergebnis raus, was ich erwartet hatte. Juhu.
Außerdem wichtig, die Hough Transformation läuft jetzt von 0° bis 360°. Normalerweise geht die von 0° bis 180° weil sich danach die Ergebnisse wiederholen. Das stimmt aber vom Übergang von Punkten zu Kreisen nicht mehr.

 

Ich programmiere meine Hough Transformation zu Ende, es gibt noch ein paar Bugs die ausgemerzt werden müssen. Hier ist ein Bild. Ohhh!
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Zwischendurch haben wir an der GSI ein Meeting, um kurz zu zeigen, was der Status beim Online Tracking ist. Hierfür wird eine ganze Kette angestrebt: Ein Sampler nimmt Simulationsdaten und verpackt sie so, wie sie auch ein mal vom Experiment kommen könnten. Als Stream (nicht als Datei!) werden die Daten von diesem Sampler über ein Netzwerk an eine Ziel-Rechenfarm gepusht, die dann aus CPUs oder GPUs (nagut, notfalls auch aus FPGAs) besteht und die Daten prozessiert. Damit wir für GPUs und CPUs praktisch programmieren können, brauchen wir erst einmal diesen Datenstrom vorher. Und all das wird hier gerade vorbereitet. Mal sehen, ob das auch klappt. Klingt jedenfalls spannend.