Woche #60

(Zeitraum: 10.12.2012 – 14.12.2012)

Montag und Dienstag ist Doktorandenprogramm. Eine Trainerin gibt uns in kleiner Runde (vier Physiker) Tipps, wie wir unsere Präsentationen professioneller und interessanter gestalten können – und wie wir selbst sicherer beim Vortragen werden.
Meine anfängliche Befürchtung, ich könnte evtl. zu locker und informal vortragen, bestätigt sich nicht. Das Gegenteil: Dynamic style findet die Frau gut. Ich baue das etwas aus.
Wir sollen, als Abschlussarbeit, eine kurze Präsentation halten, bei der wir in fünf Minuten irgendwas beliebiges aus unserem Themenbereich vorstellen. Beim Erklären der Hough-Isochronen stolpere ich leider arg und mache tausende »Ähms«. Gar nicht schön anzusehen, auf dem Video.

Ein schöner Workshop, wenn auch thematisch nicht ganz so das, was ich mir vorgestellt hätte. Ich hatte eher mit Coaching auf inhaltlichem / strukturellem Level gerechnet, und nicht eine Analyse, die hauptsächlich auf Körpersprache achtet. Aber gut war’s trotzdem.

Am Mittwoch startete dann unser Jahresendspurt: Strahlzeit.
Ab Donnerstag haben wir COSY-Strahlzeit um den Chip einer Kollegen zu vermessen. Unsere Hilfe wird gebraucht. Wir bauen den Probentisch auf, suchen Elemente zusammen, versuchen, den Kram in den Strahl zu positionieren – und die restliche Technik ans Laufen zu kriegen.
Stressig und etwas verplant – aber wir machen das beste daraus. Ab Donnerstag gibt’s Strahl und wir messen erste Daten.

Donnerstag habe ich einen Termin beim Betriebsarzt um Impfungen für eine Konferenz in Indien nächstes Jahr zu kriegen. Klappt an dem Tag leider nicht: Ich bin etwas krank.

Was heißt etwas: Freitag bin ich noch mehr krank und komme nicht zur Arbeit. Man schafft das auch ohne mich – und wir haben noch ein anstrengendes Wochenende vor uns, für das ich durchaus fitter sein kann.

Während dieser Woche ist PANDA-Kollaborationsmeeting in Darmstadt – entsprechend dünn ist unsere Strahlzeitgruppe. Ich wäre auch gerne zum Kollaborationsmeeting gegangen, gab ein paar interessante Vorträge, und ich hätte gerne meine Ideen zum Online Tracking mit anderen besprochen und vertieft. Da gibt es gerade ein gewisses Moment.
Nungut.
Volle Woche ist voll – und noch nicht vorbei.